Winterreifen

Ein Winterreifen zeichnet sich durch verschiedene Eigenschaften aus. Die Hauptunterschiede zum Sommerreifen liegen darin, daß er eine andere Gummimischung und ein anderes Profil besitzt.

Winterreifen: Aufbau und Profil

Der Reifen ist ein flexibles Gebilde, welches im Wesentlichen aus Gummi und Stahl (Stahlgürtel) besteht. Der Gummianteil ist die Schicht, die nicht nur alles zusammenhält, sondern auch für den "weichen" Anteil mit verantwortlich ist. Gummisorten wiederum haben je nach Mischung sehr unterschiedliche Eigenschaften, die unter anderem Temperaturabhängig sind. Die Gummimischung von Winterreifen ist so gewählt, dass sie auch bei sehr niedrigen Temperaturen gut funktioniert. Die Faustregel, dass der Winterreifen unterhalb von 7 Grad Celsius besser funktioniert als ein Sommerreifen, wird von vielen Seiten bestritten.

Das Profil ist noch entscheidender für den Griff zum Winterreifen. Ein stark ausgezahntes Profil, welches sich gut in Schnee und Match eingraben kann, steht hier dem flächigen Profil des Sommerreifens gegenüber. Dieser kommt auf Schnee praktisch gar nicht voran.

Winterreifen werden meist auf Stahlfelgen gefahren, da diese unempfindlicher als Alufelgen sind.